Dank der Digitalisierung entstehen immer wieder neue Jobs im Internet, sodass viele Menschen die Möglichkeit haben, aus der Arbeitslosigkeit auszusteigen. Viele der Berufe benötigen weder eine Ausbildung noch einen Studiengang. Was jedoch bei den Teilnehmern gefragt ist, ist die Transferfähigkeit – sprich: Erfahrung, die man über die Jahre selbst gesammelt hat. Wer also mit seinem aktuellen Job unzufrieden ist, hat die Möglichkeit, als Quereinsteiger einen Neubeginn zu wagen.

Allgemeine Berufe mit Zukunft in der digitalen Branche sind Datenanalysten, Online Marketing Experten und Programmierer, die Webseiten erstellen. Redakteure, Friseure, Ärzte und Lehrer können ebenfalls von der Digitalisierung profitieren und viele Aufgaben im Homeoffice machen. Es wird versucht viele Menschen durch soziale Netzwerke zu erreichen und aus Datenmengen digitale Geschäfte zu entwickeln. Die Digitalisierung bringt viele Vorteile mit sich, zum Beispiel, dass man mehr Zeit für andere Dinge hat. Geschäftsprozesse werden nämlich vereinfacht und automatisiert. Angebote können leichter erweitert werden, sowie effektivere Werbemaßnahmen getroffen werden. Aufgrund der digitalen Anbieter, herrscht eine höhere Flexibilität und die Menschen können besser zusammenarbeiten, weil es durch die Digitalisierung auch eine gewisse Distanz gibt. Zudem ist es nicht schwer, über Tablets oder Smartphones nach neuen Branchennews zu suchen. Viel Geld kann gespart werden, weil fast alles nur virtuell stattfindet.

Dadurch, dass viele Firmen arbeitnehmerorientiert arbeiten, können jetzt viele persönliche Ansprüche umgesetzt werden. Die neusten digitalen Berufe sind momentan Feel Good Manager, E-Learning Konzepter und Virtueller Assistent. Alle drei Berufe setzen voraus, das man ein Selbstverständnis von Lernen und Arbeit entwickelt.

Virtueller Assistent:

Klassische Bürostrukturen sind schon lange nicht mehr im Trend. Heute übernehmen virtuelle Assistenten die Aufgaben von Sekretärinnen. Es reicht schon, einen Laptop, Online Tools und eine gute Internetverbindung zu haben, da hier ortsunabhängig gearbeitet wird. Ein virtueller Assistent übernimmt die verwaltungstechnischen Aufgaben, sortiert Rechnungen und setzt sich mit dem Steuererklärer in Verbindung. Es handelt sich hier um einen freiberufliche Tätigkeit. Hier wäre allerdings eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich notwendig, um die Aufgaben übernehmen zu können, denn auch als Quereinsteiger sollte man Erfahrung im administrativen Bereich haben. Es wäre gut, wenn man zusätzliche Tools in Content Management, SEO, WordPress, Design, internationale Steuern und Community Management hat. Außerdem sollte man persönliche Fähigkeiten wie Disziplin, Selbstorganisationstalent, Kundenorientierung und eine schnelle Auffassungsgabe aufweisen können.

E-Learning Konzepter:

Viele Menschen lieben es Dinge per App zu lernen. E-Learning Konzepte stellen Schulungs- und Lernlösungen her, die alle online durchgeführt werden müssen. Angebotsideen, Umsetzungskonzepte und ausformulierte Drehbücher sollen hier produziert werden. Inhalte wie Mobiles Learning, E-Books, Game Based Learning, Webbased Trainings und stilsichere Formulierungen sollten kein Fremdwort für die Interessenten sein. Es wird empfohlen ein Studium im Bereich Mediengestaltung, Wirtschaftsinformatik oder einer technischen Redaktion zu belegen. Viele Pädagogen arbeiten heute in der Onlinewelt. Außerdem gibt es als E-Learning Konzepte viele Weiterbildungsoptionen. Im Vordergrund steht der Lernerfolg. Da man gestalterisch und grafisch fit sein muss, sollte man Erfahrungen in der Nutzung von Photoshop, Camtasia, Video-Equipment und Adobe Captiva haben.

Feel Good Manager:

Ein Feel Good Manager sorgt für Wissenstransfer und Vernetzung. Außerdem organisiert er Sportangebote, kostenloses Mittagessen und verschiedene Events. Mehr oder weniger liegt seine Funktion darin, der Firmen-Seelsorger zu sein. Der strategische Ansatz spielt hier auch eine ganz große Rolle, weil man in einer menschzentrierten Arbeite- und Unternehmenskultur arbeitet. Den Betroffenen wird empfohlen, ein Studium in der Wirtschaftspsychologie oder BWL zu belegen. Wer eine Weiterbildung im Couching-Bereich hat, ist im Vorteil. Zudem sollte man Erfahrung im Personalmanagement, sowie in der Personalentwicklung haben. Wer kontaktfreudig, kommunikativ, einfühlsam und organisiert ist, wird viel Freude in dem Beruf haben.

Natürlich gibt es auch Berufe, die besonders im Bereich Informationsbeschaffung gefragt sind. Hier dreht sich alles und Konsum, der aufgrund der Digitalisierung zunimmt. Darunter zählen:

– Social Media Manager
– Online Marketing Manager SEO
– SEA Manager
– Online Marketing Manager
– Affiliate Marketing Manager
– Customer Experience Manager

Wer im Bereich Grafik geübt ist, kann als Customer Experience Designer und Art Director Digital and Print arbeiten. Wer lieber etwas mit Technik zu tun haben will und ein raffinierter IT-Profi ist, wird in folgenden Berufen sein Glück finden:

– Mobile Developer
– IT Security Manager
– Big Data Scientist
– Robotic Ingenieur
– Building Information Modeling (BIM) Manger
– E Commerce Manager
– Supply Chain Manager
– Chief Digital Officer
– Technischer Projektleiter
– Engagement Manager

Natürlich müssen auch die Juristen eine Möglichkeit haben, in einem digitalisierten Beruf zu arbeiten wie zum Beispiel als Legal Counsel IT-Recht. Ausgefallene Berufe, die nirgendwo einzuordnen sind wären zum Beispiel Drohnen Pilot und E Sports Manager.

Fazit:

Wie man sehen kann gibt es zahlreiche Berufe, die man als Quereinsteiger belegen kann. Wichtig sind hier lediglich digitale, technische und ökonomische Kenntnisse. Viele Menschen machen sich im digitalen Bereich selbstständig. Wie so schön das Motto „No Risk NO Fun“ lautet, kann man im Leben ruhig einmal auch die etwas ausgefalleneren Berufe ausprobieren, um festzustellen, ob sie einem liegen oder nicht. Viele konnten reich werden und sich ein eigenes Imperium aufbauen wie zum Beispiel Billy Gates.

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